Wildenbruch

Wildenbruch ist ein Ortsteil der Gemeinde Michendorf im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg (Deutschland).
Der Ort hat einschließlich der Gemeindeteile Bergheide, Lehnmarke und Six eine Fläche von 11,22 km²[2] und liegt an der Landesstraße 73 zwischen Michendorf und Luckenwalde am Rande des Naturparks Nuthe-Nieplitz. Der Ortsteil erstreckt sich auf dem Gebiet zwischen der Bundesstraße 2 im Westen, der Bundesautobahn 10 im Norden und dem Großen Seddiner See im Süden.

Regional bekannt ist der Ort unter anderem durch seine wuchtige Feldsteinkirche und den Golf- und Countryclub Seddiner See, dessen zwei 18-Loch-Golfplätze sich am Nordufer des Sees vollständig auf dem Gebiet Wildenbruchs erstrecken. Das Dorf hatte im Mittelalter eine wichtige strategische Funktion zum Schutz der Heer- und Handels- sowie späteren Poststraße Leipzig – Berlin und wurde bei der Deutschen Ostsiedlung entsprechend großzügig ausgestattet.

Geologische Lage
Wildenbruch liegt am Rand einer weichselglazialen Schmelzwasserabflussbahn, deren Wasser von Ferch, im Ostteil der Zauche, über den (jeweils heutigen) Großen und Kleinen Lienewitzsee sowie den Karinchensee zunächst nach Süden, dann über das Seddiner Fenn, die Seddiner Seen und den Langen Grund durch die Fresdorfer Heide nach Osten Richtung Saarmund[3] in die Trebbin-Potsdamer Abflussbahn strömten. In dieser Ebene zwischen dem Saarmunder Endmoränenbogen und dem Teltowplateau fließen heute die Nuthe und Nieplitz.[4] Die Rinnenbeckenseen der Seddiner Seenkette bilden ein Relikt der eiszeitlichen Abflussbahn. Der Seddiner See bildete sich an einer untergeordneten Lobennaht heraus. Am Nordostrand der Wildenbrucher Bucht des heute 218 Hektar umfassenden Großen Seddiner Sees liegt der Dorfkern Wildenbruchs auf einer Höhe von 41 Metern über NHN. Die höchste Erhebung bildet mit 79 Metern über NN der Michendorfer Berg am Ostrand der Siedlung Bergheide.

Geschichte Etymologie und urkundliche Ersterwähnung

Der Name Wildenbruch verweist auf die auch heute noch zum Teil sumpfige Umgebung des Dorfes. Wildenbruch wurde erstmals 1375 im Landbuch Karls IV. als Wildenbruke urkundlich erwähnt. Reinhard E. Fischer führt die Bezeichnung auf eine Namensübertragung des belgischen Ortes Willebroek zurück, der 1180 als Wildebroc vermerkt ist. „Dieser Name bezeichnet eine Siedlung bei einem wilden, öden Sumpf“ beziehungsweise Bruch. Das Landbuch erfasst Wildenbruch mit einem umsatzstarken Krug an einer Handelsstraße. Auch die heutige Ortslage Lehnmarke ist 1375 als Wohnort bereits vermerkt. Die Ortslagen Six und Bergheide entstanden nach 1928 als reine Waldsiedlungen.

Vervielfachung der Einwohnerzahl (20./21. Jahrhundert
1910 hatte die Einwohnerzahl gegenüber 1890 leicht abgenommen und lag bei 233. In den folgenden Jahrzehnten stieg die Zahl stetig an. 1925 lag sie bei 405, 1933 bei 831 und 1939 bei 1141. 1945 bis auf 1457 gestiegen, nahm die Zahl anschließend ab und erreichte 1992 mit 1117 wieder das Niveau von 1939. Seitdem verzeichnet Wildenbruch erneut kräftige Zuwächse über 1223 Einwohner im Jahr 1996 auf 1851 im Jahr 2009.[22] Der Zuwachs Anfang der 1930er-Jahre lag an der Gründung der Waldsiedlungen Six und Bergheide, die für den Zuzug von Abwanderern aus den ehemaligen Provinzen Posen und Westpreußen sowie von Berlinern angelegt wurden. Die Zuwächse erfolgten wie in weiteren Orten im Speckgürtel Berlins entgegen der sonstigen Entwicklung in Brandenburg. Die Aufnahme von Flüchtlingen des Zweiten Weltkriegs und von ausgebombten Berliner Familien führte in den 1940er-Jahren zu einer weiteren Zunahme.

Anfang der 1930er-Jahre errichtete die Reichsfachgruppe für Bienenzucht an der Hauptstraße/Ecke Grenzstraße eine der größten Honigbienenfarmen der Region. Die Bienenhäuser bestanden bei wechselndem Besitz bis 1978. In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte Wildenbruch wie die Nachbardörfer Fresdorf und Stücken, in denen der NSDAP-Stimmenanteil noch höher lag, zu den nationalsozialistischen Hochburgen. Bei der Reichstagswahl im Juli 1932 erreichte die NSDAP mit einem Anteil von 56 % die absolute Mehrheit. In der Schlacht um Berlin am Ende des Zweiten Weltkriegs verlief der äußere Sperrring um die Reichshauptstadt direkt durch Wildenbruch entlang des Nordufers des Großen Seddiner Sees. Am 23. April 1945 überrollte die 3. Panzer-Grenadier-Armee der Roten Armee den Ring ohne großen Widerstand. Die Mühle des Dorfs brannte bei den Kämpfen ab.

1952 löste die DDR die Länderstruktur auf und Wildenbruch kam zum Kreis Potsdam im neuen Bezirk Potsdam. Im gleichen Jahr wurde die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) gebildet, in der 1960 alle Wildenbrucher Bauern, teils durch Zwang, vereinigt waren. Ende 1965 verteilte die LPG erstmals eine Jahresendauszahlung als Gewinnbeteiligung an ihre Mitglieder. 1973 wurde die LPG Wildenbruch mit landwirtschaftlichen Betrieben der Nachbardörfer zu größeren Produktionseinheiten zusammengeschlossen. Zwischen 1970 und 1989 wurden freie Grundstücke für die Naherholung erschlossen. Viele Bürger aus den Ballungsgebieten Halle, Leipzig, Bitterfeld, Magdeburg und Berlin/Potsdam errichteten in der Gemeinde Wildenbruch ihr Wochenendhaus.

Nach der Wende entstanden auf den brachliegenden Ackerflächen der LPG über dem Nordufer des Großen Seddiner Sees der 185 Hektar umfassende Platz des Golf- und Countryclubs Seddiner See und ein Wohnviertel für gehobene Ansprüche. 1990 erhielt Wildenbruch einen neuen Grundschulbau, der 1994 um einen zweiten und 2009 um einen dritten Gebäudetrakt erweitert wurde. 1995 wurde das Dorf teilweise an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen und 1996 wurde am Saarmunder Weg ein weiteres Gelände für Eigenheime erschlossen. Es folgten der Neubau einer Sport- und Mehrzweckhalle und des Feuerwehrhauses. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde die alte Schule gegenüber der Dorfkirche saniert. 2005 eröffnete in den Räumen das Bürgerhaus Wildenbruch als Dorfgemeindezentrum.

Seit dem 26. Oktober 2003 ist Wildenbruch einer von sechs Ortsteilen der Gemeinde Michendorf im 1993 gebildeten Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Entwicklung der Gemeindeteile
Die drei Gemeindeteile Lehnmarke, Bergheide und Six liegen westlich des Wildenbrucher Dorfkerns und umfassen Teile des Kunersdorfer Forstes. Dabei reicht die Fläche der Siedlung Six über die Bundesstraße 2 hinaus. Zwei erst nach der Wende befestigte Straßen führen von der B2 durch die Siedlungen zum Dorfkern Wildenbruchs.

Wegen der unmittelbaren Lage an der Autobahn 10 (Berliner Ring), welche dort ab 2013 weiter ausgebaut werden soll, fordern Bürger aus Bergheide und Six seit 2010 in der Initiative Lärmschutz jetzt, die bisherige Konzeption des Lärmschutzes zu überarbeiten. Dazu wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, inwieweit die Lärmschutzwände mithilfe der vorgesehenen Solarpanels optimiert werden können. Die weitergehende Forderung, die Ausbaupläne der Raststätte Michendorf zu reduzieren, konnte nicht durchgesetzt werden. Im Zuge des achtstreifigen Ausbaus sind für die Raststätte Michendorf 61 zusätzliche LKW-Stellplätze geplant. Inzwischen wurde für einen Teil der durchgehenden Fahrbahn die Verwendung offenporigen Asphalts zugesagt. Die Aufforstungen als Ausgleichsmaßnahme für die Umwelt werden nach Beschwerden der Bürgerinitiative nun ortsnah ausgeführt, statt wie ursprünglich geplant bei Ribbeck oder Thyrow.

Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und Religion

Der Bau der Feldsteinkirche Wildenbruch wird dem Anfang oder der Mitte des 13. Jahrhunderts zugeordnet. Trotz ihres wuchtigen Breitturms und ihrer ein Meter dicken Mauern ist das Bauwerk entgegen anderslautenden Darstellungen keine Wehrkirche und auch keine Kirchenburg. Dazu fehlten Möglichkeiten zur aktiven Verteidigung wie Schießscharten und hohe Wehrmauern um die Kirche herum sowie räumliche Möglichkeiten zur Vorratshaltung von Lebensmitteln.
Beim Bau der Kirche aus äußerst spröden und harten Granitbrocken sollen die Zisterzienser-Mönche des Klosters Lehnin beratend tätig gewesen sein. Der Westturm ist aus nahezu würfelförmig behauenen Feldsteinen geschichtet und hat eine Länge von 5,85 und eine Breite von 11,55 Metern. Er übertrifft die Breite des Kirchenschiffs, die bei 10,50 m liegt (Länge 11,20 m). An das Schiff schließen sich ein schmaler Chor (Breite 8,25 m, Länge 5,85 m) und eine gleichfalls schmale Apsis an. Die mittelalterliche Dachdeckung bestand wahrscheinlich aus Mönch und Nonne Ziegeln. Das Dach der Apsis wurde vermutlich um 1600 neu errichtet. 1737 erhielt der Breitturm einen Fachwerkaufsatz, der nach zwischenzeitlichen Veränderungen 1992 auf den dokumentierten Ursprungszustand von 1737 zurückgeführt wurde. Auf dem 24 Meter hohen Turmknauf krönt die Wetterfahne von 1737 mit der Inschrift „A.F.v.R.“ des Patronatsherren Adolph Friedrich von Rochow den Bau.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten mehrfach Reparaturen des Turmdachs und Gemäuers. 1877 folgte eine Umgestaltung des Kircheninneren und der Einbau einer dreiseitigen Empore auf gusseisernen Stützen. Den Innenraum prägt eine weiße Kreideschlämmung. In der Apsis wurden mittelalterliche Malereien freigelegt und restauriert. Laut Engeser/Stehr lässt sich die Wildenbrucher am besten mit der Feldsteinkirche von Linthe vergleichen.

Die ursprüngliche Orgel aus dem Jahr 1884 wurde 1927 unter Beibehaltung des qualitätsvoll geschnitzten barocken Prospektes durch Alexander Schuke durch ein neues Instrument ersetzt, das wiederum 1998 durch Matthias Schuke um zwei Register ergänzt wurde. Das Instrument aus der Potsdamer Schuke-Werkstatt ist mit einem Manual, neun Registern und Pedal ausgestattet.[38] Als Offene Kirche ist der Feldsteinbau, in dem regelmäßig Konzerte und wechselnde Ausstellungen stattfinden, am Wochenende zugänglich.

Die Kirche ist das einzige Gotteshaus in Wildenbruch und gehört zur „Evangelischen Kirchengemeinde Wildenbruch“. Die Gemeinde ist Teil des Kirchenkreises Beelitz –Treuenbrietzen im Sprengel Potsdam (bis 31. Dezember 2009 Sprengel Neuruppin) der Landeskirche Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Eine katholische Gemeinde und eine Neuapostolische Kirche bestehen im Nachbarort Michendorf. Die Pfarrei Wildenbruch blieb dem Brandenburger Domkapitel zugeordnet, auch über die 1539 von Joachim II. in der Mark Brandenburg eingeführte Reformation hinaus. Wie in vielen Orten der Mark wurden in Wildenbruch die katholischen Bräuche nach der Reformation noch lange gepflegt. So verzeichnet ein Inventarverzeichnis von 1600 ausdrücklich eine seidene Casel. Noch 1715 wurde der Chorrock benutzt und die Liturgie wurde hier bis in das 19. Jahrhundert gesungen.

Weitere denkmalgeschützte Bauten und ländliche Baukultur

Denkmalgeschützter Gasthof Zur Linde
Denkmalgeschützt sind in Wildenbruch ferner das Bauernhaus nebst Torhaus und Stallgebäude gegenüber der Kirche, der alte Krug. Im Hauptgebäude ist seit Generationen der Gasthof Zur Linde ansässig. Nach der Wende wurden der Gasthof und die Nebengebäude restauriert und saniert und 1991 wiedereröffnet. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die Fassade des Bauernhauses rekonstruiert und der Dachstuhl mit zwei Gauben nach den historischen Bauplänen erneuert. Der Landgasthof verfügt heute über Ferienzimmer, Restaurant, Weinstube, Tenne, Hof- und Grillgarten sowie Wintergarten. Dazu bietet er ein umfangreiches Programm wie die Lindenkochschule und Konzerte an und richtet Tagungen und Feiern aus. Da sich die Feldsteinkirche Wildenbruch zu einer beliebten Heiratskirche entwickelt hat, liegt ein Programmschwerpunkt des Landgasthofs in der Ausrichtung von Hochzeitsfeiern.

Auch in der Dorfstraße 9 steht ein ehemaliges Gehöft, bestehend aus Wohnhaus, linkem Stallgebäude und Scheune, unter Denkmalschutz. Die Datenbank für ländliche Baukultur verzeichnet eine Reihe weiterer Wildenbrucher Gebäude. Zu diesen nicht denkmalgeschützten Bauten zählen:
Das alte mitteldeutsche Schulgebäude, ein einstöckiges und 3-zoniges Backsteingebäude mit Queraufschluss und biberschwanzgedecktem Satteldach (das heutige Bürgerhaus). Das ehemalige Pfarrhaus, ein traufständiges mitteldeutsches und verputztes Backsteinhaus. Das 1,5-stöckige und 3-zonige Gebäude ist gleichfalls quer aufgeschlossen und mit einem Krüppelwalmdach aus Biberschwänzen gedeckt. Das giebelständige und längsaufgeschlossene Spritzenhaus. Das einstöckige Backsteinhaus hat ein Satteldach mit Tonziegeln. Ein geschlossener und zwei offene, jeweils mitteldeutsche Dreiseithöfe, darunter ein Märkisches Dielenhaus (Hof 3). Sämtliche in diesem Kapitel aufgeführte Bauten liegen im historischen Dorfkern Wildenbruchs.

Touristische Orientierung im 21. Jahrhundert

Bauliche und sozialstrukturelle Aufwertung
Der mittelalterliche Dorfkern Wildenbruchs ist als Bodendenkmal geschützt. Den Mittelpunkt des dörflichen Lebens bilden das Gemeindezentrum mit der historischen Dorfkirche und zwei Gaststätten. Die Bauernhäuser und Höfe mit ihren stuckverzierten Fassaden wurden nach der Wende überwiegend restauriert und die ehemaligen Wirtschaftsgebäude, Scheunen und Ställe zu Wohnzwecken und Ferienwohnungen umgebaut. Dabei wurden die für Brandenburg typischen Ziegelfassaden mit ihrer reichen Ornamentik – geschmückte Gesimse, Nischen, Fenster- und Zierbögen – vielfach in Handarbeit originalgetreu wiederhergestellt.
Ergänzend zu den überwiegend gehobenen Wohn- und Ferienangeboten haben sich verschiedene alternativmedizinische Gesundheits-, Bewegungs- und Ernährungsangebote etabliert. In einem der Höfe der Dorfstraße bietet ein Ayurverda-Fachinstitut Akupunktur und Ayurveda-Kuren an. Ein weiterer Vierseithof führt in mehreren Praxen Kurse zum gesunden Bewegen (z. B. Yoga) sowie zur ganzheitlichen Physiotherapie mit systemischer Familien- und Gesundheitsberatung durch.

Der Dorfkern als Filmkulisse
Für zwei Fernsehfilme verwandelte sich Wildenbruch in das fiktive Krummenwalde, ein idyllisches Brandenburger Dorf mit See, Badewiese, Feldsteinkirche und Dreiseithöfen. 2002 drehte hier der Regisseur Matthias Tiefenbacher die ARD-Komödie „Liebling, bring die Hühner ins Bett“ und 2009 Matthias Steurer die Fortsetzung „Liebling, weck die Hühner auf“.[58] Das „betulich inszenierte Aufbau-Ost-Wunder“ beschreibt im ersten Teil die Integrationsprobleme einer Familie nach ihrer Stadtflucht von Berlin aufs Land. Der zweite Teil thematisiert die Folgen der Wirtschaftskrise, die auch vor dem beschaulichen Krummenwalde nicht halt macht, für die zugereiste Großstadtfamilie und die alteingesessenen Dorfbewohner. In den Hauptrollen standen 2009 Axel Milberg, Katja Flint, Kai Wiesinger, Thomas Thieme, Astrid Meyerfeldt, Andreas Schmidt und Simone von Zglinicki und 2002 neben Axel Milberg unter anderem Barbara Rudnik.

Golf- und Country Club Seddiner See
Seit nach der Wende die Landwirtschaft für Wildenbruch an Bedeutung verloren hat, hat sich der Tourismus, vor allem der Tagestourismus, zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Faktoren für die Entwicklung sind die Sanierung und Aufwertung des mittelalterlichen Dorfkerns, der Golf- und Country Club Seddiner See, die weitläufige Landschaft des Naturparks Nuthe-Nieplitz mit dem Großen Seddiner See.
Der Golf- und Countryclub Seddiner See wurde zwischen 1995 und 1997 auf dem brachliegenden Gelände der LPG angelegt. Er liegt – vom Wasser getrennt durch den Seerundweg und die Uferzone – oberhalb des Nordufers des Großen Seddiner Sees. Seine Südseite bildet die Nordgrenze des Naturparks Nuthe Nieplitz. Seit 2000 ist er im Eigentum der Aktionäre und Clubmitglieder. Er verfügt auf einem 185 Hektar umfassenden Gelände (mit dem in Lehnmarke angrenzenden Wohnpark 250 Hektar) über zwei 18-Loch-Meisterschaftsplätze, Driving Range mit Übungsgelände, Clubhaus und Betriebshof.